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5 Mythen zum Thema "Blasenschwäche"

Hofrat Univ.-Prof. Dr. Helmut Madersbacher, Innsbruck

Mythos 1: "Blasenschwäche ist eine normale Begleiterscheinung des Alterungsprozesses"

Falsch!

  • Unfreiwilliger Harnabgang ist auf keinen Fall eine selbstverständliche Konsequenz des Älterwerdens
  • Unfreiwilliger Harnabgang kann Menschen jeden Lebensalter treffen

Mythos 2: "Inkontinenz ist kein häufiges Problem"

Falsch!

5% der Bevölkerung leiden darunter, mit zunehmendem Alter häufiger:

  • 25% der 70-jährigen
  • 60% der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen

Mythos 3: "Blasenschwäche ist eben Blasenschwäche. Jeder Betroffene ist gleich zu behandeln"

Falsch!

Es gibt verschiedene Formen des unfreiwilligen Harnabgangs, die unterschiedlich zu behandeln sind.


Mythos 4: "Blasenschwäche ist ein Frauenleiden"

Falsch!

  • Auch Männer leiden an unfreiwilligem Harnabgang, im Alter fast gleich häufig wie Frauen
  • Unfreiwilliger Harnabgang kann auch Folge einer Prostataoperation sein

Mythos 5: "Blasenschwäche ist nicht behandelbar"

Falsch!

  • Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Therapiemöglichkeiten, abgestimmt auf die Ursache des unfreiwilligen Harnabgangs
  • Eine wirkungsvolle Behandlung ist möglich

 

Redaktion: Univ.-Prof. Dr. Engelbert Hanzal
Webdesign: Health@Net Services - Dr. Peter Gründler
Letzte Änderung: 18.06.06