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Überlaufinkontinenz

Die Überlaufinkontinenz ist die häufigste Blasenentleerungsstörung bei Männern. Die Blase ist nicht mehr in der Lage, richtig zu entleeren. Obwohl die Blase voll ist und die Betroffenen starken Harndrang verspüren, können sie sie nicht entleeren. Kleine Mengen Urin gehen in unregelmäßigen Abständen unkontrolliert ab; die Blase geht sozusagen permanent über. Ursache kann eine geschwächte Blasenmuskulatur, eine Verengung oder Verstopfung der Harnröhre durch ein Hindernis (bei Männern z.B. eine vergrößerte Prostata, bei Frauen z.B. eine Gebärmuttersenkung oder ein Myom) sein.

Behandlung
Als erste Maßnahme wird die übervolle Blase mithilfe eines in die Blase eingeführten Katheters vollständig entleert. Danach werden mögliche zugrunde liegende Erkrankungen/Ursachen (z.B. Diabetes mellitus, eine Nebenwirkung von Medikamenten etc.) ausgeschlossen bzw. therapiert und eventuelle Abflusshindernisse (z.B. vergrößerte Prostata, Blasensteine) behandelt bzw. beseitigt. In den meisten Fällen ist die Inkontinenz damit ebenfalls behoben.

Medikamentöse Therapie
Infolge der permanenten Überdehnung der Blase nimmt die Aktivität des Blasenmuskels ab. So genannte Cholinergika können den Blasenmuskel wieder aktivieren.

Die Kraft der Kürbiskerne: Einzig und allein der steirische Ölkürbis liefert die wertvollen weichschaligen Kürbiskerne, die so reich an Kalium, Magnesium und Vitamin E sowie wichtigen Spurenelementen sind. Bei neuesten Untersuchungen fand man nun heraus, dass die so genannten Lignane die positiven Wirkungen auf Blase und Prostata ausüben. Diese wertvollen Inhaltsstoffe aus den steirischen Kürbiskernen sind aber nicht im Kürbiskernöl enthalten, sondern nur in einem Spezialextrakt. Daher ist Kürbis nicht gleich Kürbis, denn Inhaltsstoffe, Herstellungsart und Extraktionsmittel sind für die Wirksamkeit von entscheidender Bedeutung. Kürbiskerne können aber nur dann der Gesundheit dienen, wenn sie in genügender Menge und regelmäßig gegessen werden: von Experten empfohlen sind 10 g Kürbiskerne pro Tag. Kaum durchführbar, deswegen bieten „Dr. Böhm Kürbis nur 1 Tablette täglich“ diese optimale Wirkstoffmenge in nur einer Tablette. Weitere Informationen bei www.apomedica.at

Elektrotherapie
Mithilfe der Elektrotherapie kann man versuchen, die Blasenkontraktionen zu verbessern. Völlig schmerzfreie elektrische Reizungen bestimmter Nerven des Beckenbodens von außen bessern das Gefühl für die Blase. Die Elektrotherapie kann meist nach entsprechender Einweisung selbst zuhause durchgeführt werden. In besonders hartnäckigen Fällen können die Elektroden und Stimulatoren auch implantiert werden.

 

Redaktion: Univ.-Prof. Dr. Engelbert Hanzal
Webdesign: Health@Net Services - Dr. Peter Gründler
Letzte Änderung: 16.06.06