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Inkontinenz ist auch heute noch ein Tabuthema, obwohl in Österreich fast 1 Million Menschen davon betroffen sind. Es spricht jedoch nur knapp die Hälfte davon über ihre Probleme. Die anderen leiden still und bleiben mit ihren Beschwerden allein. Daher ist es besonders wichtig, offen mit dem Thema umzugehen, denn nur dann kann geholfen werden.
Wir sehen es als unsere Aufgabe, dieses Tabu durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu brechen - ganz besonders, da der Leidensdruck der von Harn- und Stuhlinkontinenz Betroffenen so hoch ist.
Wir möchten die modernsten und erfolgreichsten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten finden, darüber aufklären und diese dann auch für alle verfügbar machen.
Nur durch Früherkennung und Prävention kann die durch die demografische Entwicklung der kommenden Jahrzehnte drohende Zunahme an Erkrankungen verhindert werden.
OA Dr. Mons Fischer
1. Vorsitzender der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich
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